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Fliegenfischen auf Zander

Zander sind nicht immer einfach zu fangen, allerdings haben wir mit der Fliegenrute einen grossen Vorteil: sehr, sehr langsame Köderführung beziehungsweise lange Absinkphasen. Was einem beim Spinnfischen meist die Bisse bringt, können wir mit der Streamerrute die ganze Zeit umsetzen. Leicht über Grund schwebende Streamer, oder sehr langsam zum Grund sinkende Streamer sind eine Wunderwaffe für Zander, gerade an schwierigen Tagen.

Fliegenfischen auf Zander

Zander zu finden ist nicht immer einfach. Gerade in Stillgewässern, in denen die Struktur vom Ufer kaum ersichtlich ist (im Gegensatz zum Fluss, Stichwort Buhnen, Spundwände, etc.) hilft ein Wurfecholot, wie zum Beispiel das Deeper. So kann man Futterfisch, interessante Strukturen unter Wasser und sogar Zander identifizieren. Im Fluss sind Buhnenköpfe und Hafenanlagen immer einen Versuch wert. Hier rauben die Zander nachts oft relativ flach. Dann fängt der flach geführte, dunkle Streamer. Sind die Zander träge, das Wasser klarer oder fällt mehr Licht ins Wasser – beispielsweise durch die Sonne, oder durch Hafenbeleuchtung, sollte man die Zander zunächst tiefer suchen. Schwebende oder leicht auftreibende Streamer an einer schnell sinkenden Schnur führen dann zum Erfolg.

Zum Zanderfischen raten wir in den meisten Fällen zu einer schnell sinkenden Schnur mit einem sogenannten Schusskopf Design. Hierbei handelt es sich um eine Fliegenschnur, die im vorderen Bereich (dem Schnurbereich, der als Wurfgewicht dient) sinkt, gefolgt von einem schwimmenden Teil, der im Wurf von dem schweren, sinkenden Teil sozusagen hinterher gezogen wird. Diese Schnüre haben den Vorteil, dass sie sich auch beim Fischen gut handeln lassen, also nicht die ganze Schnur zum Grund sinkt, sondern nur der vorderste Teil. So erhält man eine relativ gute Köderkontrolle und direkten Kontakt für den Anhieb. Solche Schnüre gibt es in verschiedensten Sinkraten und der Name ist Programm! Eine Sink3 Schnur sinkt 3 inch pro Sekunde, eine Sink5 Schnur sinkt 5 inch pro Sekunde, eine Sink7 Schnur sinkt 7 inch pro Sekunde, und so weiter. Die Sinkgeschwindigkeit passt man an sein Gewässer, die zu erwartende Tiefe, die Jahreszeit und natürlich den Bereich an, in dem man die Zander vermutet.

Die beschriebenen Schnüre haben nicht nur eine Sinkgeschwindigkeit, sondern natürlich auch ein Gewicht. Dieses wird entweder direkt in Gramm, manchmal in Grain (englische Gewichtseinheit) und manchmal in sogenannten Schnurklassen angegeben. Wie ihr diese Klassen zwischen Rute und Schnur abstimmt, erfahrt ihr in unserem Artikel zum Barschfischen. Alle Streamer, die ihr zum Zanderfischen braucht, findet ihr bei uns im Shop.